Der Begriff Perle beinhaltet im allgemeinen Sprachgebrauch zunächst die Definition einer kugeligen Form, meist mit einem Zusatz versehen, der Informationen zur Art des Materials enthält.
Generell unterscheidet man drei verschiedene Kategorien:
Ohne weiteren Zusatz steht der Begriff Perle im Fachhandel für die selten auftretenden
Naturperlen, die ohne menschliches Zutun zufällig entstanden sind. "Produzenten" solcher Perlen sind Weichtiere (Mollusken), bestimmte Muscheln- und Schneckenarten, die in unseren Meeren, Seen und Flüssen heimisch sind. Die Perlen der verschiedenen
Mollusken werden aus dem gleichen Material gebildet, aus dem auch ihre Schalen aufgebaut sind. So gibt es nicht nur die bekannten Perlen aus dem Biomaterial
Perlmutt, sondern auch
porzellanartige Perlen.
Die Bezeichnung
Zuchtperle wird für alle Perlen verwendet, die durch gezielte, menschliche Eingriffe in Mollusken entstanden sind, bzw. im Inneren von Mollusken mit Perlmutt überzogen wurden. So können heute im Süß- und im Salzwasser kernlose Perlen und Perlen mit Kern gezüchtet werden.
Als
Imitationsperlen müssen die Perlen bezeichnet werden, die nicht im Inneren von Mollusken entstanden oder mit Perlmutt überzogen worden sind.